Helmut Spitzer

Bei meinem letzten Aufenthalt in Ruanda war ich mit einem Taxifahrer namens Leon unterwegs, der als Kind während des Völkermordes 1994 sämtliche Familienmitglieder verloren hatte. Leon arbeitet hart, hat einen Bildungsabschluss, aber kein Geld und keine Möglichkeit, auf die Universität zu gehen, was sein Herzenswunsch ist. Mein erster Gedanke war, diesen jungen, intelligenten, lebenstüchtigen Mann mit ZIKOMO in Verbindung zu bringen. ZIKOMO ist aus meiner Sicht eine beispielhafte zivilgesellschaftliche Initiative, die durch gezielte Bildungsförderung dazu beiträgt, die Potenziale junger Afrikanerinnen und Afrikaner zur Entfaltung zu bringen. Getragen von einem engagierten Team, setzt der kleine, aber professionell geführte Verein einen innovativen Impuls in der österreichischen entwicklungspolitischen Szene.
Hongera sana!




